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Betreibungsschalter Plus
ISO zertifiziert
Betreibungsschalter-Plus ist eine Dienst­leistungs­plattform der Collecta AG, Zug. Dies ist keine offizielle, betreib­ungs­amtliche Webseite.
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Fortsetzung der Betreibung

Eine Betreibung setzt sich juristisch aus zwei Teilen zusammen: dem Einleitungsverfahren und dem Vollstreckungsverfahren. Beide Verfahren müssen durch den Gläubiger ausgelöst werden mit dem Stellen folgender Begehren an das Betreibungsamt:

  1. Einleitungsverfahren:       Betreibungsbegehren
  2. Vollstreckungsverfahren:  Fortsetzungsbegehren

Das Fortsetzungsbegehren muss beim zuständigen Betreibungsamt eingereicht werden, frühestens 20 Tage nach Zustellung des Zahlungsbefehls an den Schuldner und spätestens ein Jahr danach. Hat der Schuldner Rechtsvorschlag erhoben, muss dieser erst beseitigt werden. Der entsprechende Entscheid ist dem  Fortsetzungsbegehren beizulegen.

Nach Einreichen des Fortsetzungsbegehrens entscheidet das Betreibungsamt, ob eine Betreibung auf Pfändung oder auf Konkurs durchgeführt wird.

Mit Betreibungsschalter-Plus erstellen Sie schnell und einfach das Fortsetzungsbegehren.

 

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Fortsetzungsbegehren

Mit dem Fortsetzungsbegehren leiten Sie die Vollstreckung des Betreibungsverfahrens ein. Formular jetzt erstellen (Zahlungsbefehl bereithalten).

Das Fortsetzungsbegehren kann eingereicht werden, wenn ein gültiger Zahlungsbefehl vorliegt und mindestens 20 Tage seit Eintreffen des Zahlungsbefehls beim Schuldner oder Schuldnerin vergangen sind. Hat der Schuldner Rechtsvorschlag erhoben, muss dieser beseitigt worden sein. Der entsprechende Entscheid ist dem Fortsetzungsbegehren beizulegen.

Wichtig: Sie als Gläubiger haften für die Kosten des Vollstreckungsverfahrens. Prüfen Sie deshalb Ihre Erfolgsaussichten - anhand finanzieller Situation des Schuldners, Beweismittel, Kosten - bevor Sie das Fortsetzungsbegehren stellen.

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Ihre Vorteile:

  • Übernahme der Daten aus Betreibungsbegehren (falls mit Betreibungsschalter-Plus erstellt)
  • Erstellen des Fortsetzungsbegehrens mit wenigen Klicks - ausdrucken - unterzeichnen - absenden
  • Juristisch korrektes Formular

 

Zu beachten ist: Sie als Gläubiger müssen die Kosten für die Fortsetzung der Betreibung vorschiessen. Kommt es zum Konkurs, können die Kosten einige Tausend Franken betragen. Prüfen Sie deshalb Ihre Erfolgsaussichten, bevor Sie das Fortsetzungsbegehren stellen. Bestehen Unsicherheiten oder Fragen zum Vorgehen, ziehen Sie den Rat eines Experten hinzu. Mit dem Betreibungsauszug über Dritte können Sie die Bonität Ihres Schuldners überprüfen. Bei Fragen zum Betreibungsauszug bietet Ihnen Betreibungsschalter-Plus eine professionelle Beurteilung der Chancen und Risiken.

 

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Wir empfehlen dringend vor jeder Betreibung einen Betreibungsauszug einzuholen. So sind Sie in der Lage abzuschätzen, wie Sie vorgehen müssen.

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Haben Sie mehr als 10 Betreibungsauszüge pro Jahr? Dann lohnt sich ein Abo. Mit dem Abo bezahlen Sie pro Betreibungsauszug gleich viel wie beim Amt (CHF 18), profitieren jedoch von der schnellsten Online-Lieferung der Schweiz. Rufen Sie an (041 767 30 00).

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Weitere Informationen zur Fortsetzung der Betreibung

Fortsetzung auf Pfändung 

Nachdem das Fortsetzungsbegehren beim Betreibungsamt gestellt wurde, sendet dieses dem Schuldner eine Pfändungsankündigung. In der Regel erfolgt kurze Zeit darauf der Pfändungsvollzug. Es wird nur so viel an Vermögenswerten des Schuldners gepfändet, wie zur Deckung der Forderung plus Betreibungs- und Gerichtskosten notwendig ist. Für den ungedeckten Teil der Forderung kann das Betreibungsamt eine Lohnpfändung von höchstens einem Jahr anordnen. Das Einkommen des Schuldners kann nur insoweit gepfändet werden, als ihm ein betreibungsrechtliches Existenzminimum verbleibt. Bestimmte Einkommen wie Renten, Sozialhilfeleistungen, Hilflosenentschädigung usw. sind unpfändbar.

 

Fortsetzung auf Konkurs

Untersteht der Schuldner der Betreibung auf Konkurs und dem Fortsetzungsbegehren wird durch das Betreibungsamt Folge geleistet, so stellt dieses dem Schuldner die Konkursandrohung zu. In diesem Fall hat der Schuldner eine weitere Frist von 20 Tagen, um die Forderung zu begleichen. Lässt der Schuldner diese Frist ungenutzt verstreichen, kann nach Ablauf dieser Frist beim zuständigen Richter die Konkurseröffnung beantragen. Bevor jedoch einen Konkursantrag gestellt werden kann, sollte vorher auf jeden Fall geprüft werden, ob die zu erwartenden Gerichts- und Konkurskosten in einem vertretbaren Verhältnis zur Forderung stehen. Denn nach Gesetz haftet der Gläubiger für sämtliche Verfahrenskosten bis zur rechtskräftigen Einstellung des Konkursverfahrens bzw. bis zum Schuldenruf. Diese Kosten können selbst in einfacheren Fällen schnell mehrere Tausend Franken erreichen.

 

Ausführliche Informationen zum Vorgehen und Ablauf einer Betreibung erhalten Sie im Ratgeber oder im E-Learning-Kurs von Betreibungsschalter-Plus.

 

Betreibungsschalter-Plus ist eine Dienstleistungsplattform der Collecta AG, Zug. Die Produkte mit Inkassorechtsschutz-Versicherung werden in Zusammenarbeit mit Coop Rechtsschutz AG angeboten.